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Körperhaltung – Leistung und Selbstbewusstsein stärken

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Die Helden der Geschichte, egal ob Achilles, Thor oder Leonidas aus 300 haben eines gemeinsam: Eine gute Körperhaltung. Diese Personen strahlen Selbstbewusstsein und Stärke aus, ohne ein Wort gesagt zu haben. Wie auch du zu einer Charismatischen Person wirst die ihre Leistungsfähigkeit auf allen Ebenen verbessert erfährst du in diesem Artikel.

 

1. Hohlkreuz & Rundrücken zeichnen unsere Generation

Die Körperhaltung geht von Generation zu Generation immer weiter den Bach runter. Unsere Bequemlichkeit wird uns zum Verhängnis und wir bezahlen mit Rückenschmerzen, Unbeweglichkeit und sogar Depressionen damit. Grund für unsere Haltungsschäden wie den Rundrücken oder das Hohlkreuz sind unsere eigenen Errungenschaften: Stuhl, Handy & das Auto um einige wenige zu nennen.

Durch den Stuhl befindet sich unser Körper in einer unnatürlichen von der Natur in nicht vorgesehener Stellung (jedenfalls nicht über lange Zeiträume). „Der Mensch gewöhnt sich an alles“ heißt es so schön. Ja, unser Körper ist ein wahres Wunder wenn es um Anpassung geht. In diesem fall gewöhnt er sich an diese Stellung. Eine gebeugte Hüfte (und meistens ein Rundrücken). Die Strukturen auf der Beinvorderseite (Muskeln, Kapseln, Bänder…) verkürzen sich mit der Zeit, die Bauch und Gesäßmuskulatur schwächt ab, weil sie in dieser Stellung nicht mehr gebraucht werden. Wenn wir jetzt aufstehen kann das Becken nicht mehr in einer natürlichen Position gehalten werden und fällt vorne ab. Das Resultat ist ein Hohlkreuz und oft damit verbundene Schmerzen. Gleiches gilt für den Rundrücken. Wir lehnen uns über unsere Tastaturen, starren in unsere Smartphones und fletzen auf der Couch. Unser Körper passt sich früher oder später an.

Fazit: Unser Körper adaptiert in der Art und Weise wie er benutzt wird. Wenn wir viel Sitzen, werden wir Weltmeister darin. Sportliche Höchstleistungen oder einen gesunden Alltag können wir dann allerdings vergessen.

2. Körperhaltung und seine Facetten

Unser Training beeinflusst unsere Körperhaltung – unsere Körperhaltung beeinflusst unser Training.Je nachdem wie wir trainieren verändert sich unser Körper.

Wer viel Sprintet wird einen starken Hintern haben, welcher wichtig für unsere Wirbelsäulengesundheit ist. Wer aber viel sitzt und dann zum Sprint ansetzt wird sich erst mal schwer tun, da wie oben schon erwähnt der Hintern durch vieles Sitzen abschwächt. Wir sollten uns also Bemühen beide Seiten zu betrachten um unsere Ergebnisse zu maximieren.

Selbes gilt für unsere Gedanken, sie beeinflussen unsere Körperhaltung – unsere Körperhaltung beeinflusst unsere Gedanken. Wer positiv denkt und optimistisch ist dem wird man es ansehen! Er geht mit einer aufrechten Haltung durchs leben, mit stolz geschwellter Brust und einem funkeln in den Augen. Andersherum wird dein Selbstbewusstsein schwach sein wenn du den Kopf hängen lässt und die Schultern nach vorne einrunden. Negative, kraftraubende Gedanken werden dominieren.

Fazit: Alles ist eins und beeinflusst sich gegenseitig. Es wird euch nichts bringen korrektive Haltungsmaßnahmen anzuwenden wenn ihr keine positive Einstellung zum Leben habt. Ihr könnt nur gewinnen wenn ihr auf beiden Ebenen an euch Arbeitet – Körperlich und Mental.

3. Körperhaltung verbessern

Zunächst bedarf es das Bewusstsein über die eigene Körperhaltung.

Wie ist sie und wie sollte sie überhaupt aussehen?

Ihr könnt einen Schnelltest machen in dem ihr euch hinstellt und euch Seitlich fotografieren lasst. Nehmt das Bild und fügt es in Paint, oder ein anderes Programm eurer Wahl ein. Nun zieht ihr ein Lot von eurem Ohr nach unten. Dieses Lot sollte mittig durch Ohr, Schultergelenk, Hüftgelenk, Kniegelenk und Sprunggelenk gehen. Wenn die Arme nach unten hängen sollte der Daumen nach vorne zeigen. Falls das nicht der Fall ist und sie auf euch gerichtet sind, habt ihr nach vorne eingerundete Schultern.

Eine positive & optimistische Einstellung gegenüber dem Leben und all seinen Herausforderungen ist unabdingbar. Feuerwehrmänner/frauen sind Gewinner – vergesst das nicht.

Ausreichend Bewegung hilft uns unseren Körper gesund und geschmeidig zu halten. Am besten eignet sich „Die sechste Bewegung“ welche ihr in meinen Artikel „Funktionelles Training für die Feuerwehr“ lesen könnt.

Unterstützend gibt es die korrektiven Haltungsmaßnahmen – sie sind nicht zu unterschätzen. Sie helfen uns verkürzte Muskeln zu dehnen und abgeschwächte Muskeln zu stärken. Hierfür habe ich 4 Videos erstellt.

Fazit: Wer die ersten Punkte beachtet hat und immer noch unter einen schlechten Haltung leidet kommt an den korrektiven Haltungsmaßnahmen nicht vorbei. Ebenso sollte ein ausgeglichenes Funktionelles Trainingsprogramm wie z.B. der Schnellstart Trainingsplan für die Feuerwehr gewählt werden.